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Wubi-Partition anpassen

Heute ging mir doch glatt der Speicher auf meiner Wubi-Partition aus. Eine kurze Suche im Internet empfahl mir LVPM. Der Trick an der ganzen Sache ist, dass das Image nicht vergrößert wird, sondern einfach ein neues Image mit gewünschter Größe angelegt und formatiert wird. Anschließend kopiert LVPM einfach alle Dateien vom alten zum neuen Image. Danach noch kurz ins Windows booten und die Images austauschen, fertig. Großes Tennis!

Windows & Ubuntu = Wubi

Vorgestern habe ich erste Erfahrungen mit Wubi gemacht. Wubi ist ein Programm zur Installation von Ubuntu innerhalb von Windows.

“Na und?” mag der Ein oder Andere jetzt denken.

Nun, Wubi installiert Ubuntu innerhalb einer Windows-Partition in einem Verzeichnis Namens “/ubuntu“. Dabei gehen keine vorhandenen Daten verloren, es muss nicht umformartiert oder -partitioniert werden. Wubi erstellt nach der Fertigstellung der Installation außerdem einen Eintrag im Bootmenü, welcher nach einem Neustart zur Verfügung steht. Mehr zu diesem Vorgang findet man im offiziellen Wubi Guide.

Wubi wird bei den ISO-Dateien von Ubuntu und Derivaten mitgeliefert (einfach die CD unter Windows einlegen und den Autostart abwarten), kann alternativ aber auch runtergeladen werden. Ist letzteres der Fall lädt Wubi die benötigten Dateien aus dem Internet herunter – außerdem erhält man die Wahl zwischen folgenden Ubuntu-Versionen:

  1. Ubuntu (Gnome),
  2. Kubuntu (KDE) und
  3. Xubuntu (Xfce).

Alles in allem bin ich sehr begeistert von Wubi, eine richtige Dual-Boot Installation von Windows (insb. mit Vista) und Linux ist dank des verkorksten (Windows-)Bootmanagers und sonstigen Hacks mit Grub bzw. NeoGrub in meinen Augen keine optimale Lösung. Zu oft habe ich mir dabei schon beide Betriebssysteme zerschossen.

Wer Linux gerne mal intensiver kennenlernen möchte und die Live-CDs satt hat, dem empfehle ich Wubi. Leider ist es nicht kompatibel zu anderen Distributionen, aber vielleicht tut sich dort ja in Zukunft etwas.

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