Hier noch eine kurze Ergänzung zu meinem Artikel Xen, Hetzner und private Netzwerke, wenn die eingerichteten virtuellen Maschinen mit verschiedenen Diensten von außen erreichbar sein sollen:
iptables -I PREROUTING -t nat -p tcp -i eth0 --dport 2201 -j DNAT --to 10.0.0.11:22
Dieser kleine Schnipsel, entsprechend in den iptables hinterlegt, reicht z.B. Anfragen an den Port 2201 weiter, und zwar an die IP-Adresse 10.0.0.11 auf Port 22.
Mit diesem Mittel kann man seine DomU’s aus privaten Netzwerken heraus von außen erreichbar machen.
Momentan nutze ich dies unter anderem für einen Web- und für einen Mail-Server, welche von außen nur über die entsprechenden Ports (80, 443, 25, 143, …) der verfügbaren Dienste zu erreichen sind.
Seit einigen Tagen bin ich jetzt auf der Suche nach sogenannten Micro Frameworks, insbesondere für PHP.
symfony, Agavi, Zend Framework und wie die anderen Größen in der Welt der PHP MVC-Frameworks alle heißen mögen, sind zwar schön und gut, mir persönlich aber viel zu aufgedunsen – die guten alten eierlegenden Wollmilchsäue eben.
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Vorgestern habe ich erste Erfahrungen mit Wubi gemacht. Wubi ist ein Programm zur Installation von Ubuntu innerhalb von Windows.
“Na und?” mag der Ein oder Andere jetzt denken.
Nun, Wubi installiert Ubuntu innerhalb einer Windows-Partition in einem Verzeichnis Namens “/ubuntu“. Dabei gehen keine vorhandenen Daten verloren, es muss nicht umformartiert oder -partitioniert werden. Wubi erstellt nach der Fertigstellung der Installation außerdem einen Eintrag im Bootmenü, welcher nach einem Neustart zur Verfügung steht. Mehr zu diesem Vorgang findet man im offiziellen Wubi Guide.
Wubi wird bei den ISO-Dateien von Ubuntu und Derivaten mitgeliefert (einfach die CD unter Windows einlegen und den Autostart abwarten), kann alternativ aber auch runtergeladen werden. Ist letzteres der Fall lädt Wubi die benötigten Dateien aus dem Internet herunter – außerdem erhält man die Wahl zwischen folgenden Ubuntu-Versionen:
- Ubuntu (Gnome),
- Kubuntu (KDE) und
- Xubuntu (Xfce).
Alles in allem bin ich sehr begeistert von Wubi, eine richtige Dual-Boot Installation von Windows (insb. mit Vista) und Linux ist dank des verkorksten (Windows-)Bootmanagers und sonstigen Hacks mit Grub bzw. NeoGrub in meinen Augen keine optimale Lösung. Zu oft habe ich mir dabei schon beide Betriebssysteme zerschossen.
Wer Linux gerne mal intensiver kennenlernen möchte und die Live-CDs satt hat, dem empfehle ich Wubi. Leider ist es nicht kompatibel zu anderen Distributionen, aber vielleicht tut sich dort ja in Zukunft etwas.
Da mich Samba nervt und ich es nicht wirklich gut konfiguriert kriege, habe ich mich mal schlau gemacht inwiefern Windows Vista denn fähig ist NFS-Freigaben zu mounten. Von Hause aus kann es das jedenfalls nicht.
Dann stieß ich auf SUA. SUA ist ein Akronym und steht für Subsystem for Unix-based Applications.
Dieses Sub-System ist bei Windows Vista Enterprise und Ultimate dabei und kann problemlos nachinstalliert werden. Die Installation beschreibe ich jetzt nicht, dazu findet man genug gute Anleitungen bei Google.
Nach der Installation kann man in der Kommandozeile mit dem Befehl “mount” ganz einfach seine NFS-Freigaben mounten. Ich bin begeistert!
Da ich seit einigen Wochen des öfteren mit Git arbeite, habe ich hier mal meine hilfreichsten Links zusammengefasst – und versucht diese etwas zu Kategorisieren. Eigentlich sollte daraus mal ein vollwertiger Artikel werden, aber ich kriege mich leider nicht dazu aufgerafft.
- Git im allgemeinen [1,2,3,4,5]
- Git mit Subversion [6]
- Git mit Apache / WebDAV [7]
- Trac mit Git [8]
[1] http://linux.yyz.us/git-howto.html
[2] http://www.kernel.org/pub/software/scm/git/docs/howto-index.html
[3] http://www-cs-students.stanford.edu/~blynn/gitmagic/
[4] http://osteele.com/archives/2008/05/my-git-workflow
[5] http://tomayko.com/writings/the-thing-about-git
[6] http://git.or.cz/course/svn.html
[7] http://www.kernel.org/pub/software/scm/git/docs/howto/setup-git-server-over-http.txt
[8] http://trac-hacks.org/wiki/GitPlugin
Vor kurzem wurde Version 1.1.0-RC2 des symfony Frameworks veröffentlicht, und ich habe mich gleich mal auf gemacht die von Grund auf überarbeitete Version zu testen.
Am positivsten fiel mir bisher die Geschwindigkeit einer nackten Projekt-Instanz auf. Auf meiner VMWare (Debian) war die Version 1.0 im 1000ms-Bereich tätig (Entwicklungs-Modus), die Version 1.1 arbeitet hier wesentlich schneller, nämlich im 100ms-Bereich.
Die neuen Architektur um Formulare zu generieren gefällt mir auch sehr gut, wesentlich umgänglicher als die des Zend Framework. Leider muss man sich hier stark umgewöhnen, da automatisch generierte Formulare etwas mehr Denkarbeit vorraussetzen als per Hand geschriebene.
Die Integration von Doctrine via dem Plugin ist auch endlich stabil und voll funktionsfähig, was bisher der größte Kritikpunkt meinerseits an der Kombination beider Pakete war (Propel ist für mich definitiv keine Alternative, Creole sei Dank – mit Version 1.3 könnte sich das aber eventuell ändern).
Alles in allem bin ich positiv beeindruckt von der neuen Version und hoffe das die stabile Version 1.1.0 nicht lange auf sich warten lässt.
UPDATE: Passend zum Eintrag hier haben die symfony Entwickler prompt das neue Buch zur Form-Generierung veröffentlich. Sehr lesenswert: The symfony Forms Book
Da ich seit längerem auf meinem Hetzner Root-Server Xen betreibe und mir die zusätzlich zur Verfügung gestellten (6) IP-Adressen nicht wirklich ausreichten, habe ich mich mal ein wenig im Internet umgeschaut, inwiefern man Xen konfigurieren kann damit private Netzwerke, parallel zu dem von Hetzner bereitgestellten Subnetz, genutzt werden können.
Nach einigem Hin und Her habe ich endlich die Lösung gefunden, basierend auf folgenden Informationen (in entsprechender Reihenfolge gelesen):
- http://www.rootforum.de/forum/viewtopic.php?f=134&t=48119#p299110
- http://wiki.kartbuilding.net/index.php/Xen_Networking#Two-way_Routed_Network_2
Da das Gateway für das private Subnetz in diesem Fall die Dom0 ist, muss die Route entsprechend angepasst werden und auf der Dom0 hinzugefügt werden (in diesem Fall 10.0.0.1, bitte entsprechend in den Anleitungen darauf achten):
route add -net 10.0.0.0 netmask 255.255.255.0 gw 10.0.0.1
Danach können alle DomU im privaten Netzwerk auf das Internet und die DomU im Hetzner Subnetz zugreifen, umgekehrt geht es genau so leicht.
Sehr schöner Blog-Eintrag über unfähige PHP-Entwickler:
http://www.boringguys.com/2008/05/20/beware-the-lone-wolf-php-developer/
Made my day! – auch wenn es leider wahr ist, was dort steht.